Wenn es in der Partnerschaft zu Krisen kommt, und diese können sich natürlich auch in der sexuellen Kommunikation präsentieren, dann sind sie eine Chance, sich gegenseitig zu fördern und aneinander zu wachsen.

Werden Bedürfnisse, Wünsche und Anliegen über längere Zeit von PartnerInnen nicht befriedigt, kommt es häufig zu Konflikten. Die Ursache dafür ist einerseits ein unterschiedliches Bedürfnis von Nähe und Distanz, andererseits spielen Liebe, Macht und Identität eine große Rolle.

Weiters prägen uns die  Bindungserfahrungen, die wir in unserer Kindheit machen,  für die Beziehungen, die wir als Erwachsene erleben. In der Paartherapie erforschen wir gemeinsam, wo alte Wunden liegen, was bisher unausgesprochen blieb, welchen Mustern immer wiederkehrende Streitereien folgen und was die wirklichen Sehnsüchte eines jeden sind.

Oft geht es darum, die Gefühle wieder zu entdecken, die das Paar zusammengeführt hat und einen Neustart zu wagen. Liebe, Fürsorge, Freude, Wertschätzung und Stolz auf den Partner/die Partnerin können wieder entdeckt werden und sollen ausgedrückt werden. So kann auch die Lust aufeinander wieder wachsen. Manchmal entdeckt man während der Therapie aber auch, dass die Beziehung tatsächlich zu Ende ist. Dann kann man mithilfe der Therapie auf einfühlsame und konstruktive Weise und ohne Hass und langandauernden Groll getrennte Wege gehen. In beiden Fällen begleite ich Sie gerne in Ihrem individuellen Prozess.